Historie

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Urnenbestattung am Westplatz

1897 Der Turnverein „Westfalica“ wird gegründet.

1920 Der Zeitgeist setzt sich durch und die Verantwortlichen entscheiden
sich, da der Fußball die überwiegende Mehrheit der Vereinsmitglieder beschäftigt, dem Verein nach 23 Jahren den Namen „West“ zu
verleihen.

1933 Ein schwarzes Jahr für alle Vereine. Sämtliche Sportvereine werden verboten.

1945 Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges werden die Sportvereine wieder erlaubt. „West“ heißt ab sofort „Bielefelder Sportverein von 1897“.

1948 Der Verein zählt 215 Mitglieder. Die Besatzungsmächte übergeben das Sportgelände an der Schloßhofstraße an den „BSV West“.

1949 Die erste A-Jugend wird gegründet,

1956 Das Gelände des „BSV West“ wird durch Druck der Stadt verkleinert, um eine Rollhockey-Anlage zu schaffen.

1964
Der „BSV West“ verkauft den Sportplatz an die Stadt Bielefeld. Man muss wissen: Bis zu diesem Zeitpunkt diente ein altes marodes Kino als Umkleidekabinen für Heim- und Gastmannschaften, als Vereinsheim.
Es gab eine einzige Herrentoilette ausserhalb des Kinos. Ein Einquadratmeter großer Bretterverschlag ohne Kanalisation. An Frauen wurde zu diesem Zeitpunkt nicht gedacht.

Als Gegenleistung für den Verkauf, ein einschneidendes Ereignis für den Verein, erhielt der BSV das Versprechen für ein modernes, für die Zukunft lohnendes Objekt: Ein eigenes Vereinsheim.

1972 Das Vereinheim wird durch die Stadt eingeweiht (nach acht Jahren).

1974 Die Stadt will den „Westplatz“ sanieren. Veranschlagte Kosten: DM 420.000,00.

1977 Der neue Hartplatz wird eingeweiht. Kosten: DM 600.000,00 (nach drei Jahren).

1989 Dem „BSV West“ tritt der erste und einzige Großsponsor zur Seite: Rainer Kübach. Als ehemaliger Spieler der I. Mannschaft ist er als Inhaber einer großen, erfolgreichen Spedition der einzige, der erkannt hat, dass der BSV nur mit Unterstützung von aussen überleben kann.

1991 Der erste Aufstieg: Die I. Mannschaft stegt in die Kreisliga“A“ auf.

1993 Die Jugendabteilung zahlt den vielen Nachbarvereinen Tribut. Die Jugendabteilung wird aufgelöst.

1996 Die „Alm“ wir ausgebaut. Der BSV kann ein Jahr seinen Platz nicht nutzen. Weder für das erforderliche Training noch für Heimspiele. Der BSV hat in dieser Saison 30 Auswärtsspiele bestritten.

1997 Die „Alm“ ist fertig. Als Dankeschön des „DSC Armins Bielefeld“ gab es die Zusage des damaligen Managers Rüdiger Lamm, ein Freundschaftsspiel der jeweiligen I. Mannschaften „West“ und „Arminia“ auszutragen.

In diesem Jahr feiert der BSV ein 100-jähriges Bestehen. Es wird in einem stilvollen, aber dem kleinen Verein angemessenem Rahmen im „Schlachthof“ gefeiert.

2012 In den letzen fünf Jahren ist nicht viel passiert. Nicht, dass im Verein nichts los war (es gab Sportwerbewochen, Turniere, abteilungsübergreifende Aktionen), aber nichts vereinsbewegendes.

Die rühmliche Ausnahme, die für unseren Verein auch nach aussen spricht: Das komplette Jugendheim wurde renoviert. Gebäude gestrichen, Türen gestrichen, Räume neu gestaltet, Eingangsbereich -Tore- gereinigt). Alles durch freiwillige Helfer aus dem Verein. Materialkosten: rund € 4.000,00. – Die Stadt hat sich davon nichts angenommen.

2013 Der BSV errichtet eine eigene Holzhütte am Rande des Platzes.

In diesem Jahr richtet der BSV die „1. Hartplatzmeisterschaften“ in Bielefeld aus. Zum einen, um Spaß zu haben, zum anderen, um darauf hinzuweisen,wie viele Mannschaften noch auf „Asche“ spielen müssen. Bis auf zwei Mannschaften waren alle „Hartplatzgeschädigten“ dabei. – Ein voller Erfolg, dem weitere Turniere folgen sollten.

2014 DRESDEN

Auch nach zwei Jahren fällt es schwer, ohne Emotionen, Vorwürfe und Anschuldigungen die Zeit bis heute so darzustellen,dass es jeder Außenstehender versteht…

2016 bis… Der BSV kämpft um sein Überleben.

Gegeben hat man uns einen Kunstrasenplatz

Genommen hat man einen Teil unserer Identität, unserer Heimat, unserer Lebensqualität

Wir kämpfen (auch gegen Windmühlen)